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Machico Machico ist eine Stadt im Osten der portugiesischen Atlantikinsel Madeira. Sie ist der älteste Ort der Insel. Im Juli 1419 betraten die portugiesischen Entdecker João Gonçalves Zarco, Tristão Vaz und Bartolomeu Perestrelo in der Bucht von Machico erstmals den Boden der Insel Madeira.
Machico erhielt am 2. August 1996 die Stadtrechte und wurde damit zur zweitgrößten Stadt der Insel.
In Machico steht die älteste Kirche Madeiras, die Capela dos Milagres. Von historischem Interesse sind auch die Pfarrkirche (15. Jhd.) im Ortskern sowie die Kapelle von São Roque in der Nähe des Hotels mit ihren berühmten Kachelbildern sowie der Solar do Ribeirinho, einem erst kürzlich restaurierten Herrenhaus in der Rua do Ribeirinho. In diesem Haus befindet sich heute ein Museum, das sich mit der Ortsgeschichte von Machico befasst.
Seit 2009 gibt es hier einen künstlich angelegten Sandstrand, eine Rarität auf der Insel (sonst nur in Calheta). Der Sand wurde von Marokko importiert. Bei Ebbe kommt am danebengelegenden Kiesstand darüber hinaus schwarzer Sand zum Vorschein.
In der Nähe von Machico befindet sich am Hang der Steilküste der Flughafen Madeiras mit der spektakulären, auf Betonpfählen gebauten Rollbahn. Der Raum zwischen den Betonpfählen unter der Start-/Landebahn wurde auf dem zu Machico zählenden Gebiet zwischenzeitlich in ein Sport- und Freizeitzentrum ("Parque Desportivo Água de Pena") umgewandelt.
Östlich von Machico befindet sich der Aussichtspunkt Pico do Facho (322 m ü. M.). Von hier aus reicht der Blick über die Landebahn des Flughafens Santa Catarina im Westen und die Bucht von Machico über den Ort Caniçal hinweg bis hin zur Ostspitze Madeiras, der Landzunge Ponta de São Lourenço.
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